Eine wirklich lange Nacht

mh am 29. Mai 2010 um 20:44

Am vergangenen Freitag staunten Jung und Alt bei der langen Nacht der Technik der Technischen Universität Ilmenau über die Wunder der Naturwissenschaften. Während die Universität ihre Forschungsprojekte vorstellte und Einblick in das Wissenschaftler-Leben gab, kamen vor allem die kleinen Gäste voll auf ihre Kosten: Roboter, Feuer, Wasser, Explosionen, viel Qualm und Rauch, wo das Auge hinblickt. Dabei bildete die Show der Elemente um Mitternacht den krönenden Abschluss der Veranstaltung. Ein ausführlicher Bericht zur Langen Nacht der Technik folgt am Mittwoch, dem 2. Juni 2010, auf der Campusseite der Thüringer Allgemeine Zeitung (Lokalteil Arnstadt/Ilmenau).

Show der Elemente auf dem Ehrenberg

Die Show der Elemente auf dem Ehrenberg

Verdammte Sch…

set am 29. Mai 2010 um 17:50

Weil Campusseite-Redakteur Sebastian Trepesch den TV mit der Stereoanlage verband, schaltete er die zweite Hälfte des Finales von “Unser Star für Oslo” ein und lernte Lena Meyer-Landrut kennen.

Heute zittert in Oslo ein kleines deutsches Mädchen, von dem ein paar Millionen TV-Zuschauer hoffen, dass es endlich ein paar zweistellige Bewertungen für die Bundesrepublik einsammelt und eine Platzierung in der oberen Hälfte des Eurovision Song Contest belegt. Ich muss gestehen, ich habe die Entscheidung um unseren musikalischen Vertreter spät eingeschaltet – obwohl ich musikinteressiert bin. Verschiedenen Kommentaren zufolge sei die Casting-Show sogar sehenswert gewesen.

Lena Meyer-Landrut galt schon einige Wochen vorher als Favoritin. Nach ihrem Sieg im Vorendscheid “Unser Star für Oslo” beklagten sich Weiterlesen »

Walpurgisnacht

mh am 7. Mai 2010 um 10:48

Campus-Reporterin tanzte zur Walpurgisnacht des bc-Studentenclubs in den Mai:

Die Walpurgisnacht hat ihren Ursprung der Mythologie zu Folge in dem alljährlichen Fest, bei dem sich die Hexen auf dem Brocken versammeln, um unter dem Vollmond der letzten April-Nacht um ein gewaltiges Feuer zu tanzen. Der ehemalige Ilmenauer Stargast Goethe beschreibt diesen Tanz in seinem Faust als obszön, da der Teufel anwesend und die Feiernden nackt und in einer Art Trance gewesen sein sollen.

Auch in diesem Jahr wurde wieder ausgelassen in den Mai getanzt – nicht nur im Harz, sondern auch in Ilmenau. Die Anwesenden waren keine Hexen, sondern Studenten. Die Erhöhung, auf der das Fest abgehalten wurde, war nicht der Brocken, sondern der Ehrenberg. Auch das diesjährige Motto des bc-Clubs „41 b.c.“ erinnerte nicht wirklich an einen Hexensabbat.

Da jedoch Unmengen an Alkohol flossen, der traditionelle „Zuber“ wie jedes Jahr zum Nacktbaden einlud und alle Nackideis an der Bar ein Freibier erhielten, wurde Walpurgisnacht-würdig ausgelassen gefeiert. Ein großes Dankeschön dafür an den bc-Club, der viele Tage der Uhrzeitgestaltung seiner Studentenbar widmete.

Auf die Plätze…

mh am 7. April 2010 um 14:43

.. fertig.. los! Das wird es im August und September dieses Jahres für das Team Starcraft e.V. der TU Ilmenau heißen. Mit ihrem eigens erstellten Rennwagen nehmen sie an internationalen Wettbewerben teil. Wer mehr darüber wissen möchte oder auch interessiert am Sportkurs “Slackline” ist, erfährt auf der heutigen Campusseite der Thüringer Allgemeine, Lokalteil Arnstadt/Ilmenau mehr darüber.

Frohe Ostern!

set am 4. April 2010 um 06:00

Herrchen ruft, doch woher kommt die Stimme?

Die Philosophen unter uns wird es an die Erkenntnistheorie erinnern. Stellt uns das Lamm nicht die Grundidee des Höhlengleichnisses dar?! Platon hätte jedenfalls seine wahre Freude an dem Video (oh, hm, was würde er überhaupt ganz allgemein über Videos sagen?).

Kein Pfeilerklau

set am 2. April 2010 um 10:16

Unser Artikel “Kölner Verhältnisse” zum Stahlklau an der Ilmenauer Fußgängerbrücke erschien gestern, also am 1. April. Wie unseres Wissens einige, aber zum Glück nicht alle vermutet haben: Es war natürlich ein Aprilscherz. Die Brücke bleibt also mit nur einem Pfeiler tatsächlich eine “halbe” Golden Gate Bridge. Bis zur Eröffnung werden trotzdem noch ein paar Züge drunter hindurchfahren.

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Kölner Verhältnisse

set am 1. April 2010 um 16:13

Ilmenauer Fußgängerbrücke

Schon Monate lang steht die Fußgängerbrücke beim Ilmenauer Bahnhof, die das Teichgebiet bzw. den Campus mit der Innenstadt verbinden soll. Das Foto (set) wurde bereits am 06.11.2009 geschossen. Dennoch wurde die “kleine Golden Gate Bridge” immer noch nicht eröffnet. Heute vormittag wurde bekannt, dass das wohl so bleiben wird: Aufgrund von massiven Materialmängeln besteht ein hohes Sicherheitsrisiko, informierte ein Mitarbeiter der Stadt. Man werde die Staatsanwaltschaft einschalten, da ähnlich dem Kölner U-Bahn-Bau Stahlklau die Ursache sein könnte. Ursprünglich waren sogar zwei Pfeiler vorgesehen, doch zu viele Teile fehlten.

Ob die Brücke zur Nutzbarkeit stabilisiert werden kann oder eingerissen werden muss, ist noch nicht bekannt. Zudem möchte sich die Stadt nicht zu der Frage äußern, wie viele Steuergelder “verbrückt” worden sind.

Update: Dieser Beitrag war ein Aprilscherz.

Schräge Töne

set am 1. April 2010 um 15:46

Domsp-Japan_kl

Campusseite-Autor Sebastian Trepesch verbrachte seine Gymnasialzeit in den 90er Jahren bei den Regensburger Domspatzen (Foto: Japanreise 1994, 2. von links). Aufgrund einiger Nachfragen schreibt er über die Meldungen zu den Missbrauchsfällen. Aus Sicht eines Ehemaligen:

Stellen Sie sich vor, Ihre Schule, Ihr Sportverein, eine Einrichtung, mit der Sie sich stark identifizieren, deren Teil Sie zehn Jahre lang waren – von dieser Einrichtung lesen Sie, dass es dort sexuellen Missbrauch gegeben haben soll.

Zunächst wurde von zwei Fällen berichtet, bei den Regensburger Domspatzen. „Für Schüler und Eltern bricht eine Welt zusammen“, titelte die Boulevardpresse. Missbrauch ist ja nicht nur ein hochbrisantes Thema, ein Verbrechen, sondern auch etwas, das das Leben der Opfer verändern kann. Der Täter, der Geistliche Friedrich Z., wurde nach Auffliegen der Handlungen aus seinem Erzieherdienst am Musikgymnasium entfernt, gerichtlich verurteilt und ins Gefängnis gesteckt. Das war 1958. Die Opfer werden vielleicht nie davon loskommen, aber zumindest für Staatsanwaltschaft und Schule war der Vorfall damit natürlich – und zurecht – erledigt. 1984 verstarb Z. laut Bistum Regensburg.

Ein Fall, zu dem man als Domspatz oder junger Ehemaliger nicht mehrso recht einen Bezug finden kann. Zu viel hat sich in dem halben Jahrhundert verändert: Das Land, die Gesellschaft, die Erziehung. Ein Internat von damals ist nur noch bedingt mit einem heutigen vergleichbar. Schon aufgrund der freieren Atmosphäre würde ein Vertuschen nicht mehr so möglich sein wie früher. Für Domspatzen und Eltern bricht keine Welt zusammen. Statt erneuter Empörung ist eher Verwunderung angebracht, wie einzelne Medien die „Öffentlichmachung“ eines längst öffentlichen Falls als Rechercheleistung verkaufen wollen. Weiterlesen »

Abschalten.

set am 30. März 2010 um 21:18

Ständig dudelt etwas. Das Radio in der Küche, der Fernseher im Wohnzimmer, der mp3-Spieler unterwegs. Gerade die Karwoche bietet Gelegenheit, alles mal abzuschalten. Stille sei essentiell, sagt Hirnforscher Ernst Pöppel. “Wenn ganz Deutschland jeden Tag für eine Stunde nicht kommunizieren würde, dann hätten wir hier den größten Innovations- und Kreativitätsschub, den man sich vorstellen kann.” Ein Interview (Februar 2010) auf zeit.de.

Und danach alles mal abschalten.

P.S.: Auch das Rechenzentrum der TU Ilmenau schaltet ab, wegen Umbaumaßnahmen. Am Freitag, 02.04., bis “mindestens Samstag”.

PC: Euro 15,-

set am 17. März 2010 um 20:55

Die Universitätsbibliothek trennt sich von alten PCs und Monitoren. 75 Posten stehen auf der Inventarliste zum Verkauf, darunter z.B. einige Pentium III, 450 MHz für Euro 15,- und Monitore für Euro 10,-. Noch bis Freitag können sich interessierte Studenten und Mitarbeiter der TU diesbezüglich bei der UB-Leitung melden.