“Drei Stunden Schlaf pro Nacht”

Tobias Kupfer, Organisator. Foto: Bergfest e.V.

Tobias Kupfer, Organisator. Foto: Bergfest e.V.

In der vergangenen Woche ließ das Bergfest an der TU Ilmenau viele Studierende mehr feiern als lernen. Organisator Tobias Kupfer schaut auf anstrengende Tage zurück.Von innen gesehen haben die meisten Studierenden in der letzten Woche die Hochschule nur zur Bergfestvorlesung und zur Aufführung des Bergfestfilms. Wie in jedem Jahr wurde die Halbzeit des Sommersemesters und die Hälfte der Studienzeit der Viertsemestler an der Technischen Universität Ilmenau fünf Tage lang kräftig gefeiert. Vereinsvorstand Tobias Kupfer, 24, berichtet im Gespräch mit Lucas Riemer von Stress und Schlafmangel und warum er trotzdem Spaß hatte.

Wie viel hast du während der Bergfestwoche geschlafen?

Vielleicht drei Stunden pro Nacht. Andere hatten noch weniger Schlaf. Es ging immer bis zum Morgengrauen, weil wir das Zelt für den nächsten Tag vorbereiten mussten. Früh stand dann schon wieder der nächste Programmpunkt auf dem Plan.

Die Woche stand unter dem Motto “Bis der Medizinmann kommt!”. Hoffentlich musste er nicht wirklich kommen?

Nein, glücklicherweise nicht. Wir hatten extra für die großen Veranstaltungen, bei denen die Gefahr bestand, dass etwas passieren könnte, für medizinische Absicherung gesorgt. Die wurde jedoch nicht gebraucht, es lief alles reibungslos.

Habt ihr euer Ziel, die “unvergesslichste Bergfestwoche aller Zeiten” auf die Beine zu stellen, erreicht?

Wir haben im Vergleich zu den Vorjahren einiges geändert. Vor allem interne Sachen, von denen die Öffentlichkeit gar nichts mitbekommen hat. Es hat sich gelohnt: Rückblickend war es sowohl für uns als Verein als auch für die Gäste eine geile Bergfestwoche!

Was waren für dich die Höhepunkte?

Ganz klar die Bergfestparty! Ein riesiges Ereignis gleich zum Start, das für uns als Organisatoren von den Kosten und vom Drumherum mit den meisten Anstrengungen verbunden ist. Genauso genial ist auch der Anblick, wenn die schräg verkleideten Leute zum Bierathlon mit den Bierkästen den Kickelhahn hinauf laufen.

Einige enttäuschte Gesichter gab es, weil nach “Die Happy” im letzten Jahr diesmal zur Bergfestparty keine berühmte Band auf der Bühne stand. Woran lag das?

Ursprünglich war die Bergfestparty immer eher kleiner. Vergangenes Jahr sind wir dann etwas ins Risiko gegangen und haben mit “Die Happy” einen bekannten Headliner verpflichtet. Finanziell war so etwas aber kein zweites Mal zu stemmen.

Apropos Finanzierung. Woher nehmt ihr das Geld für die Bergfestwoche?

Da ist in erster Linie dem Studierendenrat zu danken, der uns eine gute Finanzspritze gibt, damit wir ein Polster für den Anfang haben. Den Rest bestreiten wir hauptsächlich über den Getränkeverkauf und die Eintrittsgelder. Außerdem finden sich meistens noch ein paar Sponsoren, die uns mit Geldoder Sachmitteln unterstützen.

Ab wann beginnen die Planungen für die Bergfestwoche 2012?

Zu Beginn des kommenden Semesters wird der neue Vorstand gewählt. Dann finden sich langsam die einzelnen Organisationsteams für das nächste Bergfest zusammen. Nach Weihnachten beginnen konkret die Planungen. Wir wollen in diesem Jahr aber nach Möglichkeit bereits zu Beginn des Wintersemesters wieder eine Veranstaltung auf die Beine stellen.

Ein Kommentar zu ““Drei Stunden Schlaf pro Nacht””

  1. d

    “Von innen gesehen haben die meisten Studierenden in der letzten Woche die Hochschule nur zur Bergfestvorlesung und zur Aufführung des Bergfestfilms. ”

    toll!