Premiere
Campus-Reporterin Maike Helm besuchte zur Bergfestwoche die Premiere des studentisch produzierten Filmes “16.30″:
Einer der kulturellen Höhepunkte der Bergfestwoche ist die Uraufführung des Bergfestfilms. In diesem Jahr präsentierte ein ungewöhnlich großes Team aus 100 Köpfen ihr Werk „16.30“ dem prall gefüllten Audimax-Hörsaal. Der Titel, auf den bereits kreative Marketing-Aktionen hinwiesen, verriet zunächst nicht viel vom Inhalt des Films. Doch spätestens mit dem Vorspann, der einen – verdammt gut gespielten – verzweifelten Studenten vor dem Sprung von einer Brücke zeigte, wurde deutlich, dass auch in diesem Jahr tiefdramatische Szenen die Geschichte beherrschen. So behandelten die Produzenten Yvonne Maier und Carlo Märzke unter anderem die Themen Aids, Geldnot und Drogenkonsum. Mit vielen Schicksalsschlägen gaben die Hauptdarsteller Tarek Ouertani, Juliane Gräfe und Michael Neidel immer wieder Grund, über das Leben nachzudenken, und ernteten nach der Vorstellung – ebenso wie ihre rund 100 Kollegen – Applaus.
Auch ich klatschte eifrig für die tüchtige Crew und ihre achtmonatige Arbeit. Nach all der Dramatik und Philosophie der letzten Bergfestfilme wäre es meiner Meinung nach aber auch Zeit dafür, dass im nächsten Jahr vielleicht einmal eine Komödie die Audimax-Leinwand erobern sollte.