Der Zahnarzt sagt, die Weisheitszähne sollten raus. Sie machen aber im Moment keine ernsthaften Beschwerden und die Entfernung sei “kein Kinkerlitzchen”. Egal, so schnell wie möglich hinter sich bringen, dachte sich Campusreporterin Maike Helm.
Letzte Woche wurde ich nach zwei Monaten Wartezeit meiner „mündlichen Weisheit“ entledigt. Häufige Kiefer- und Kopfschmerzen wiesen schon vor einer ganzen Weile darauf hin, dass in meinem Mund einfach kein Platz für Weisheitszähne ist, sodass ich ihrer Entfernung bereitwillig zustimmte. Nur gab es natürlich etliche Freunde und Bekannte, die mir Tipps und Ratschläge gaben, mir dabei aber nicht selten von eigenen Horror-Erfahrungen berichteten. Nach der OP, die in meinem Fall wirklich gar nicht so schlimm war, ging ich also nach Hause und wartete mit den Schmerztabletten in der Hand auf den Superschmerz nach Verblassen der örtlichen Betäubung. Doch der kam gar nicht. Das einzige, was weh tat, waren die drückenden Weisheitszähne auf der anderen Seite, die erst in ein paar Wochen entfernt werden können. So muss das laufen, dachte ich mir. Mittlerweile freue mich beinahe auf die Entfernung der nächsten zwei Störenfriede und falls mich einmal jemand um Rat fragen sollte, kann ich nur sagen, immer raus damit!