Tanz im Karohemd

ck am 29. Juni 2011 um 13:11

Campusreporterin Evelyn Horvath über die Nerd−Flirt−Party

Ilmenau. Schon von weitem sah man am vergangenen Donnerstagabend komische Gestalten auf dem Campus. Nicht, dass dies sonst nicht der Fall wäre. Aber an diesem Abend war es doch ein bisschen anders. Denn der BD-Club rief einmal mehr zur Nerd-Flirt Party. Grell leuchteten einem Opas Karohemden den Weg, und auch große, eckige Plastikbrillen huschten durch die Nacht. Die weiblichen Studenten trugen lang geflochtene Zöpfe und auch hier fand sich das Karomuster wenigstens in den Söckchen wieder. Die DJs versorgten die Nerds mit feinen Acht-Bit-Klängen – angemixt mit PC und reinem Fachwissen, versteht sich. Zur Auflockerung für die Computerfans gab es Kennenlernspiele. Aus dem Motto der Nerd-Flirt-Party wurde also wirklich Programm. Wissentlich wurden gegen Ende der Veranstaltung einige IP-Nummern ausgetauscht, der ein oder andere begutachtete sogar die Zahnspange seiner Partnernerds aus nächster Nähe. Gegen drei Uhr verstummten die Rechner. Die CPU-Auslastung sank auf Null. Das Licht ging an. Und die Nerds nach Hause. In der Hoffnung auf eine baldige Wiederholung der wohl besten Party des Semesters.

Ein Herz für »Nerds«

ck am 29. Juni 2011 um 13:06

Nerdomat in der Mensa der TU Ilmenau

Nerdomat in der Mensa der TU Ilmenau. Foto: Manuel Mohr

Microsofts gleichnamige Werbeoffensive sorgt für Andrang auf dem Ilmenauer Campus

Ilmenau. Seit mehreren Wochen bilden sich regelmäßig lange Warteschlangen in der Mensa am Ehrenberg. Die meisten Studenten stehen allerdings nicht wegen des köstlichen Essens an. Der »Nerdomat«, neuester Marketing-Gag des Softwareherstellers Microsoft, will mit zahlreichen Werbegeschenken die Hochschüler von Produkten aus Redmond (USA) überzeugen. Weiterlesen »

Zweite Heimat Ilmenau

ck am 25. Juni 2011 um 11:27

Irina Gushchina

Die Russin Irina Gushchina hat mit der Ingenieursausbildung in Moskau und Ilmenau eine Blitzkarriere hinter sich. Jetzt will die Doktorandin dauerhaft in Deutschland bleiben und arbeiten

Ilmenau/Moskau. Positive Beispiele für steile Karrieren ausländischer Studierender an der Technische Universität gibt es viele. Die aus der Nähe von Moskau stammende Doktorandin Irina Gushchina hatte von Kindesbeinen an die vom Elternhaus geprägte berufliche Karriere in Russland vor Augen. Doch nach einem befristeten Austauschstudium lässt sie Deutschland nicht mehr los. Zur Zeit arbeitet die gerade einmal 25-Jährige an ihrer Promotion. Angefangen hatte Weiterlesen »

Kranker Patriotismus?!

ck am 23. Juni 2011 um 18:08

Christian Kowitz über die Kritik an deutschen Burschenschaften.

Ob rassistische Tendenzen in Studentenverbindungen nun zur Regel gehören oder die Ausnahme sind, sei erst einmal dahin gestellt. Bekannt ist, Burschenschaften verstehen sich als Eliten. Ihre Rituale und Bestimmungen grenzen aus und heben ab. Oft sind es die sozial Schwachen, Arme, Frauen oder Minderheiten, die ausgegrenzt werden. Viele Mitglieder besetzen Spitzenpositionen in Wirtschaft oder Politik. Gleichzeitig wollen sie in der Öffentlichkeit unerkannt bleiben. Warum? Burschenschaften wollen der Kit der Gesellschaft sein, sind es aber faktisch nicht. Das Verhalten was in den letzten Jahren und vom Burschentag auf der Wartburg von ihnen nach außen dringt soll Stärke beweisen, wirkt aber vor allem wie: Angst. Angst vor dem Zerfall des Deutschen Bürgertums. Angst vor dem immer wiederkehrenden Wandel der Gesellschaft. Gegen ihr schlechtes Image unternehmen sie nichts. Wer sich die Deutsche Fußballnationalelf heutzutage anschaut, weiß was der gesunde Kit dieser Gesellschaft bedeutet: die erfolgreiche Integration eben Jener, die ausgegrenzt wurden und werden. Kritik an Burschenschaften ist also durchaus angebracht. Sie wären gut beraten, wenn sie ein deutliches Signal gegen Rassismus setzen und transparenter und offener würden. Das wäre, auch im Sinne eines gesunden Patriotismus.

Sanierung von Wohnhaus „P“ nimmt Gestalt an

ck am 23. Juni 2011 um 17:20

Sanierung von Haus "P" nimmt Gestalt anBis zum Wintersemester soll die zwei Millionen Euro teure Komplettsanierung des Studentenwerkhauses P auf Ilmenaus Campus abgeschlossen sein. Derzeit wird an der Außenfassade die Dämmung angebracht. 75 Wohnplätze in Einzel- und Gemeinschaftappartments werden dann hier für Studenten zur Verfügung stehen − darunter auch behinderten-gerechte Wohnungen. Für die Architektur des sanierten und erst 1990 gebauten Gebäudes ist das Jenaer Büro Sittig verantwortlich. Gebaut wird mit Landesmitteln. Text und Foto: Christian Kowitz

Institut mit Seltenheitswert

ck am 16. Juni 2011 um 08:00

Mitarbeiterin Florina-Maria Cuibus experimentiert mit neuartigen Oberflächenmaterialien unter einer Argonatmosphäre am gasdichten, sogenannten, Handschuhkasten. Foto: Christian Kowitz

Mitarbeiterin Florina-Maria Cuibus experimentiert mit neuartigen Oberflächen- materialien unter einer Argonatmosphäre am gasdichten, sogenannten, Handschuhkasten. Foto: Christian Kowitz

In Ilmenau feiert man die Wiederauferstehung der Elektrochemie und Galvanotechnik in Forschung und Ausbildung.

Ilmenau. Das Fachgebiet Elektrochemie und Galvanotechnik ist in der Bundesrepublik einzigartig. Und obwohl es auf eine weit in die Vergangenheit zurückreichende Forschungstradition zurückblickt, forscht es an brandaktuellen Themen und Problemen. Weiterlesen »

“Drei Stunden Schlaf pro Nacht”

ck am 16. Juni 2011 um 08:00

Tobias Kupfer, Organisator. Foto: Bergfest e.V.

Tobias Kupfer, Organisator. Foto: Bergfest e.V.

In der vergangenen Woche ließ das Bergfest an der TU Ilmenau viele Studierende mehr feiern als lernen. Organisator Tobias Kupfer schaut auf anstrengende Tage zurück.Von innen gesehen haben die meisten Studierenden in der letzten Woche die Hochschule nur zur Bergfestvorlesung und zur Aufführung des Bergfestfilms. Wie in jedem Jahr wurde die Halbzeit des Sommersemesters und die Hälfte der Studienzeit der Viertsemestler an der Technischen Universität Ilmenau fünf Tage lang kräftig gefeiert. Vereinsvorstand Tobias Kupfer, 24, berichtet im Gespräch mit Lucas Riemer von Stress und Schlafmangel und warum er trotzdem Spaß hatte. Weiterlesen »

Und Action!

ck am 16. Juni 2011 um 08:00

Juliane Möller über den diesjährigen Bergfestfilm.

Für viele ist es ein Traum. Für Studenten der TU Ilmenau wird er jedes Jahr aufs Neue wahr: einen eigenen Film drehen. Die Premiere des Bergfestfilms 2011 fand letzten Dienstag im festlichen Rahmen im Audimax der TU statt. Mit “Music. Love. Wasted” hat das Produktionsteam den Geschmack vieler getroffen. Weiterlesen »

Feucht-fröhlicher Beginn

ck am 10. Juni 2011 um 16:29

Cheforganisator Bechmann beäugt Rektor Scharffs Fassanstich mit kritischem Blick. Foto: C. Kowitz

Cheforganisator Bechmann beäugt Rektor Scharffs Fassanstich mit kritischem Blick. Foto: C. Kowitz

Mit dem traditionellen Bierfassanstich hat der Rektor der TU Ilmenau am Montag die Bergfestwoche 2011 eröffnet.

Ilmenau. Sogar ein Stück roter Teppich war ausgerollt für den Besuch des Rektors beim traditionellen Bierfassanstich für das Bergfest. Es steht dieses Mal unter dem indianisch anmutendem Motto „Feiern, bis der Medizinmann kommt“. Insgesamt 22 Biertischgarnituren besetzten die zahlreichen Besucher im Festzelt. Weiterlesen »

Politik macht Schule, nein Uni

ck am 10. Juni 2011 um 16:20

Daniel Schultheiß, Thomas Walkling und Gunther Kreuzberger (v.l.) bei der Wahlparty zur Kommunalwahl . Seit dem setzen sie sich mit „Pro-Bockwurst“ für die Ilmenauer Bürger ein. Foto: Ingo Herzog

Daniel Schultheiß, Thomas Walkling und Gunther Kreuzberger (v.l.) bei der Wahlparty zur Kommunalwahl 2009. Seit dem setzen sie sich mit „Pro-Bockwurst“ für die Ilmenauer Bürger ein. Foto: Ingo Herzog

Mitarbeiter der Technischen Universität engagieren sich politisch, gründen die Partei „Pro-Bockwurst“ und ziehen in den Stadtrat ein. Seit zwei Jahren gestalten sie erfolgreich die Ilmenauer Kommunalpolitik mit.

Ilmenau. Man könnte „Pro-Bockwurst“ wohl als gelungenes Experiment bezeichnen, jedoch nicht als Eintagsfliege. Im Frühjahr 2009 durch TU-Mitarbeitergegründet, ist die Initiative mittlerweile feste Kraft im und nunmehr zwei Jahre Bestandteil des Ilmenauer Stadtrats. Weiterlesen »